Jahreshauptversammlung 2018

Leben bedeutet Veränderung, so könnte das Motto der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Uedem lauten. Um dem gestiegenen Raumbedarf gerecht zu werden, fand die Jahreshauptversammlung zum ersten Mal im Saal des Uedemer Bürgerhauses statt, dazu später mehr.

Wie immer begann der Abend mit der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr e.V., der dann die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Uedem folgt.

 

In der Versammlung des Fördervereins wurde dem bisherigen Vorstand gedankt, den die Versammlung zuvor entlastete. Da aufgrund der veränderten Gegebenheiten die Vereinssatzung angepasst werden musste, stand diese zur Genehmigung durch die Versammlung auf dem Tagesordnung.
Im Anschluss wurden einige Vorstandsmitglieder neu gewählt, da die Posten durch Veränderungen der Funktionen, freiwilligen Rücktritt oder Ausscheiden aus Altersgründen neu zu besetzen waren. Der Förderverein ist somit für die Zukunft gut aufgestellt und kann seine Aufgaben vollumfänglich erfüllen.

Um 19.45 konnte dann pünktlich mit der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Uedem begonnen werden.

Zum ersten Mal leitete Gemeindebrandinspektor Alexander Janßen die gutbesuchte Versammlung, der seit dem 01. September 2017 die Leitung der Feuerwehr in Uedem übernommen hat. In seinem Bericht der Wehrleitung sprach Alexander Janßen nochmal das im vergangenen Jahr gefeierte Jubiläum an und bedankte sich bei allen Organisatoren und Helfern. Ein weiterer Höhepunkt war die Übernahme des neuen LF20, das nun im Dienste des Löschzuges Uedem steht.

Des Weiteren konnte von erfreulichen Zahlen im Nachwuchsbereich berichtet werden. Die Feuerwehr Uedem konnte über alle Einheiten verteilt 18 neue Kameradinnen und Kameraden in 2017 gewinnen, die nun aktiv in der Feuerwehr mitarbeiten.

Auch Hans Ermers, Sprecher der Löschknechte, stellte letztmalig das eine oder andere Ereignis aus dem vergangenen Jahr hervor und fand lobende Worte für alle Unterstützer und Helfer des im September stattgefundenen historischen Pumpenwettbewerbs. Er gibt seine Sprecherfuntkion ab, "mit 80 Jahren muss man mal was ruhiger werden", meint Hans Ermers.

Die Jugend- und Kinderfeuerwehrleitungen erfreuen sich ebenfalls eines großen Zuspruchs.
Die Kinderfeuerwehr, die von Jennifer Janßen geleitet wird, hat aktuell 22 Kinder in der Gruppe, die von 5 Betreuerinnen und 2 Betreuern 14-tägig betreut werden. 
Ebenfalls personell gut versorgt sieht sich Stefan Voß, Gemeindejugendwart der freiwilligen Feuerwehr, mit seinen 25 Jugendlichen. Beide Leiter dankten Ihren Betreuerteams, die stets für die Gruppenstunden zur Verfügung stehen und tatkräftig auch nebenher vorbereiten und organisieren.

Die nächste Veränderung stand bereits auf dem Programmplan, für 39 Kameradinnen und Kameraden änderte sich der Dienstgrad.

So beförderte Alexander Janßen zum/zur Feuerwehrmann/-frau:
Florian Angenendt, Oliver Böhmer, Marie Göcke, Anja Gruben, Jonas Heiming, Christian Hunzelar, Alina Ingenbleek, Jennifer Janßen, Tobias Klostermann, Justin Kössl, Stephanie Kuhn, Alisha Liesen, Georg Te-Kaat, Christoph Terhorst, Matthias van Wickeren, Dominik Voß,

zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden: Peter Panzcyk & Rene Vloet,

Unterbrandmeister wurden: Patrick Andraschko, Antonio Araque, Dirk Besler, Simon van Brakel, Marco Büren, Stefan Daniels, André Daniels, Andreas van Doornick, Mathias Franken, Laurenz Hahlen, Bernhard van Gemmeren, Oliver Heike, Volker Hellmann, Heinrich Helmig, Rainer Peters, Maximilian Schallberger, Marcel Scholten, Norbert Paeßens

und zum Oberbrandmeister befördert wurden: Patric Kuhn & Stefan Voß.


Neben allen Danksagungen und ausgesprochenen Beförderungen durch den Leiter der Feuerwehr, wurden die verdienten Mitglieder der Feuerwehr für Ihren jahrelangen Dienst geehrt:

Für 10 Jahre wurden geehrt: Antonio Araque, Michaela Kerkmann, Kai-Uwe Salewski, Nadine Weyers,

für 25 Jahre Mitgliedschaft: Marco Büren,

35 Jahre in der Feuerwehr sind: Thomas van Aken, Norbert Paeßens

und für 40 Jahre freiwilligen Feuerwehrdienst geehrt wurde: Werner Baumann


Die Feuerwehr sieht sich demnach technisch und personell gut aufgestellt und geht zuversichtlich in die Zukunft.
"Was aber nicht heißen soll, dass keine neuen Leute gebraucht werden", so Alexander Janßen. Leute, die am Feuerwehrdienst interessiert sind, sind immer willkommen", so der Gemeindebrandinspektor weiter.


 
 

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